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DER KAMERAMANN WALTER LASSALLY

film-zeit Buch: DER KAMERAMANN WALTER LASSALLY
Autoren Gunnar Bolsinger (Hrsg.)
Karl Prümm (Hrsg.)
Michael Neubauer (Hrsg.)
Peter Riedel (Hrsg.)
Seiten 208 Seiten
Preis 19,90 Euro
Verlag Schüren Verlag, Marburg
Datum VÖ September 2007
ISBN 978-3-89472-410-8

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Walter Lassallys Wirken als Kameramann ist untrennbar mit dem Oscar für ALEXIS SORBAS (1965) verbunden.

Entscheidend für seine Konzeption des filmischen Bildes waren seine Anfänge als Kameramann im Industrie- und Dokumentarfilm. Das intensive Sich-Einlassen auf Menschen und Schauplätze, das Walter Lassally hier erproben konnte, prägt dann auch seine ersten semidokumentarischen Spielfilme. Ganz konsequent wird er zu einer der Schlüsselfiguren des Free Cinema, einer Bewegung, die um 1960 das englische Kino revolutionierte.

Regisseure wie Lindsay Anderson und Tony Richardson suchten nach einem neuen und unmittelbaren Ausdruck, der auf die Originalschauplätze, auf die soziale Wirklichkeit ausgerichtet war. Walter Lassally dreht die herausragenden Filme dieser Reformbewegung: BITTERER HONIG und DIE EINSAMKEIT DES LANGSTRECKENLÄUFERERS. In seiner Kooperation mit James Ivory (vor allem HEAT AND DUST; 1982 und THE BOSTIANS; 1983) beschwört er mit außerordentlicher Stilsicherheit vergangene Welten.

Mit Beiträgen von Axel Block, Andreas Kirchner, Angela Krewani, Gerhard Midding, Hans Noever, Karl Prümm und Walter Lassally.

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